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AudioturKatowice (Kattowitz), Polen

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  1. Ljudturssummering
  2. Ljudturssummering

     

    Die urkundlich belegten Anfänge des Dorfes Kattowitz reichen bis zum Ende des 16. Jahrhunderts zurück. Für die Entstehung eines modernen urbanen Zentrums im östlichen Teil Oberschlesiens war jedoch die Zeit der intensiven Industrialisierung der Region von entscheidender Bedeutung. Kattowitz verdankte seine beeindruckende Entwicklung einer Gruppe unternehmerischer,  von der preußischen Zivilisationsmission im Grenzgebiet des Staates überzeugter, Pioniere. Als Gründungsvater der Stadt gilt zu Recht Franz Winckler, ein Industrieller, der 1841 die Verwaltung seiner Güter in ein unscheinbares Dorf verlegte und sich dann  um den Anschluss an die Bahnstrecke, die Oberschlesien mit Berlin verband, bemühte. Winckler starb bevor das Dorf Stadtrechte erhielt. Seine Bemühungen wurden vom Verwalter seiner Güter, Friedrich Wilhelm Grundmann, fortgesetzt, der sie 1865 mit Erfolg krönte. Innerhalb einer Generation entstand eine moderne Stadt – ein wichtiges Zentrum der industriellen Verwaltung, das erfolgreich mit den viel älteren Städten Gleiwitz und Beuthen konkurrierte. Nach der Volksabstimmung und der Teilung Oberschlesiens im Jahre 1922 wurde Kattowitz zur Hauptstadt der autonomen Woiwodschaft erhoben, die aus den Polen zugesprochenen Gebieten entstand. Der damals eingeleitete Prozess der Eingemeindungen führte zu einer Veränderung des Antlitzes der Stadt, die sich zunehmend zu einem Zentrum der industriellen Produktion entwickelte. Nach 1945 wurde Kattowitz in der Volksrepublik Polen das Etikett der "Hauptstadt der Kohle und des Stahls" angebracht – ein Bild, das in der Ära des Wandels nach 1989 zu einer Last geworden ist. Zum Symbol des neuen Charakters von Kattowitz wurde in den letzten Jahren die Kulturzone – ein Bereich des ehemaligen Bergwerks, in dem ein modernes Museum, ein Konzertsaal und ein Kongresszentrum eingerichtet wurden. Es handelt sich um eine der größten Investitionen dieser Art in Polen.

  3. 1 Stadttheater
  4. 2 Warenhaus “Skarbek”
  5. 3 Ehemaliger Bahnhof
  6. 4 Gebäude des Schlesischen Parlaments und des Schlesischen Woiwodschaftsamtes
  7. 5 Piłsudski-Denkmal und Korfanty-Denkmal
  8. 6 Katholische Pfarrkirche St. Michael
  9. 7 Jordan-Garten
  10. 8 „Wolkenkratzer”
  11. 9 Katholische Garnisonskirche
  12. 10 Gericht und Gefängnis
  1. Ljudturssummering

     

    Die urkundlich belegten Anfänge des Dorfes Kattowitz reichen bis zum Ende des 16. Jahrhunderts zurück. Für die Entstehung eines modernen urbanen Zentrums im östlichen Teil Oberschlesiens war jedoch die Zeit der intensiven Industrialisierung der Region von entscheidender Bedeutung. Kattowitz verdankte seine beeindruckende Entwicklung einer Gruppe unternehmerischer,  von der preußischen Zivilisationsmission im Grenzgebiet des Staates überzeugter, Pioniere. Als Gründungsvater der Stadt gilt zu Recht Franz Winckler, ein Industrieller, der 1841 die Verwaltung seiner Güter in ein unscheinbares Dorf verlegte und sich dann  um den Anschluss an die Bahnstrecke, die Oberschlesien mit Berlin verband, bemühte. Winckler starb bevor das Dorf Stadtrechte erhielt. Seine Bemühungen wurden vom Verwalter seiner Güter, Friedrich Wilhelm Grundmann, fortgesetzt, der sie 1865 mit Erfolg krönte. Innerhalb einer Generation entstand eine moderne Stadt – ein wichtiges Zentrum der industriellen Verwaltung, das erfolgreich mit den viel älteren Städten Gleiwitz und Beuthen konkurrierte. Nach der Volksabstimmung und der Teilung Oberschlesiens im Jahre 1922 wurde Kattowitz zur Hauptstadt der autonomen Woiwodschaft erhoben, die aus den Polen zugesprochenen Gebieten entstand. Der damals eingeleitete Prozess der Eingemeindungen führte zu einer Veränderung des Antlitzes der Stadt, die sich zunehmend zu einem Zentrum der industriellen Produktion entwickelte. Nach 1945 wurde Kattowitz in der Volksrepublik Polen das Etikett der "Hauptstadt der Kohle und des Stahls" angebracht – ein Bild, das in der Ära des Wandels nach 1989 zu einer Last geworden ist. Zum Symbol des neuen Charakters von Kattowitz wurde in den letzten Jahren die Kulturzone – ein Bereich des ehemaligen Bergwerks, in dem ein modernes Museum, ein Konzertsaal und ein Kongresszentrum eingerichtet wurden. Es handelt sich um eine der größten Investitionen dieser Art in Polen.

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